Das Licht geht an, die Musik dudelt, und ich sitze nervös auf meinem Stuhl. Vor mir drei Menschen mit viel zu ernsten Gesichtern.
„Also“, sagt der Moderator, „wir beginnen mit der ersten Frage: Was sind Sie von Beruf?“
„Das wüsste ich selbst gern“, antworte ich.
Kurzes Schweigen.
„Sind Sie vielleicht etwas, das man anfassen kann?“
„Manchmal.“
„Arbeiten Sie mit Tieren?“
„Eigentlich nur, wenn mein Wecker morgens klingelt.“
Die Ratenden schauen sich ratlos an.
Da kommt plötzlich die entscheidende Frage:
„Welches Schweinderl hätten Sie denn gern?“
Ich überlege kurz und zeige auf das rosafarbene Sparschwein in der Ecke.
„Das da. Es sieht aus, als hätte es mehr Ahnung von meinem Leben als ich.“
Das Publikum lacht.
Der Moderator schüttelt den Kopf.
„Falsch!“
„Na toll“, sage ich. „Dann weiß ich jetzt wenigstens, was ich nicht bin.“
„Und was sind Sie nun?“
Ich stehe auf, verbeuge mich und sage:
„Keine Ahnung. Aber offenbar ein ziemlich schlechter Ratekandidat.“
Applaus. Abspann.
Und das Schweinderl?
Das hatte natürlich gewonnen.
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