Alles begann mit einem schicksalhaften Abend im örtlichen Senioren-Stammtisch. Nach dem fünften Bier und einer hitzigen Diskussion über die beste Biersorte hatte Opa Heinz plötzlich eine göttliche Eingebung: "Wenn die Kirche sagt, ich soll meinen Nächsten lieben wie mich selbst – aber meine Schwiegertochter mich hasst wie die Pest, dann stimmt da was nicht!"
Sein Stammtischkollege Horst, ein ehemaliger Postbote und selbsternannter Philosophie-Experte, flüsterte ihm zu: "Heinz, du brauchst Erleuchtung! Nicht diese ganze Schuld-und-Sünde-Geschichte!"
"Erleuchtung? Klingt wie diese neuen LED-Birnen von Aldi", brummte Heinz. Aber der Gedanke von Erleuchtung im entspannten Lotussitz ließ ihn irgendwie nicht mehr los.
Kap.2
Am nächsten Tag stand Opa Heinz vor dem Buddhistischen Meditationszentrum "Lotosblüte" – in Jogginghose, Schlappen und mit einer Tüte Gummibärchen in der Hand. Die junge Mönchin Chödron empfing ihn mit einem Lächeln.
"Sie wollen meditieren, Herr…?"
"Heinz. Ja. Aber nur, wenn ich dabei sitzen darf. Und vielleicht ein Bierchen?" Beide lachten. Schließlich war das nur gescherzt. Dann kommen sie mal rein. Opa Heinz folgte der Mönchin, die ein hübsches langes Gewand trug mit Steinen und bunten Palletten besetzt. I'm Inneren des Hauses lag ein wunderbarer Duft im Raum. Opa Heinz war wie verzaubert. Es hasste Myrre und Weihrauch, doch dieser leichte Jasminduft gefiel ihm. "So riecht also eine buddhistische Göttin", dachte er bei sich. Er war fest davon überzeugt, hier seinen inneren Frieden zu finden und jegliche Schuldgefühle über Bord werfen zu können.
So geht es mit Opa Heinz weiter:.
✏️Tägliche Meditationen mit der Moenchin
✏️Opa Heinz baut sein Haus um und macht daraus einen Tempel
✏️Oma Erna ist begeistert
✏️Beide werden Buddhisten und wechseln die Konfession
✏️Die Familie ist entsetzt
✏️Und wenn sie nicht verloren sind, dann leben sie so erfreut weiter
AMENPANTUREI.