Sonntag, 16. August 2026

Kluges Köpfchen fragt

Alleinsein: Warum fällt es uns so schwer?

Es ist ein vertrautes Szenario: Endlich herrscht Stille. Keine Termine drängen, keine Nachrichten klingeln, und niemand verlangt deine Aufmerksamkeit. Du hängst entspannt auf dem Sofa – eigentlich der Moment, auf den du dich den ganzen Tag gefreut hast. Doch schon nach kurzer Zeit greifst du zum Smartfon, schaltest den Fernseher an und suchst nach einer Aufgabe. Warum fällt es so schwer, allein zu sein?

Alleinsein wird oft mit Einsamkeit gleichgesetzt, dabei sind es zwei unterschiedliche Zustände. Einsamkeit ist das schmerzhafte Gefühl, nicht verbunden zu sein, während Alleinsein schlicht die Abwesenheit anderer bedeutet. Doch selbst ohne das Gefühl der Einsamkeit empfinden viele Menschen das Alleinsein als unangenehm. Ein Grund dafür könnte sein, dass wir in einer Welt leben, die uns ständig mit Reizen überflutet. Die Gewohnheit, immer beschäftigt zu sein, macht es schwer, zur Ruhe zu kommen. Auch Regen von oben kann nerven. Oder die Sonne, die sich durch ein Fenster drängt. Schlimmer noch, wenn die App alles nachäfft weil sie zu doof für einen Verstand ist.

         (stupid character 13)

Hinzu kommt, dass viele von uns nie gelernt haben, mit sich selbst zu sein. Stille und Untätigkeit können unangenehme Gedanken oder Gefühle an die Oberfläche spülen, die wir lieber vermeiden. Doch genau diese Momente der Stille bieten die Chance, sich selbst besser kennenzulernen und innere Ruhe zu finden.  

Dabei kann  Alleinsein wertvolle Gelegenheit sein, um zu reflektieren und den Akku des Handys aufzuladen.

TIPP: Genies einfach einmal Deine eigene Gesellschaft und staune, wie gut es sich anfühlt












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