„Genug“
Lina hasste den Klang von Besteck auf Porzellan. Jedes Klirren war ein Vorwurf, jedes Schlürfen ein Verrat. „Iss doch was, Schatz“, sagte ihre Mutter, während der Teller mit Spaghetti Bolognese vor ihr wie ein unüberwindbarer Berg wirkte. Lina lächelte. „Ich bin satt.“ Eine Lüge. Sie war nie satt. Sie war nur müde. Müde davon, dass ihr Körper immer mehr wollte, während ihr Kopf immer weniger zulassen konnte.
In der Schule war sie die mit den scharfen Knieknochen und dem scharfem Verstand. „Du siehst toll aus!“, riefen die einen. „Iss mal was, du bist ja nur noch Haut und Knochen!“, riefen die anderen. Beide Kommentare brannten gleich stark. Sie hasste es, dass alle dachten, sie wolle so aussehen. Dabei ging es nicht um Schönheit. Es ging um Kontrolle.
Um das eine Ding, das sie perfekt konnte: Nein sagen. Nein zum Hunger. Nein zur Schwäche. Nein zu diesem ständigen Gefühl, dass alles zu viel war – die Erwartungen, die Blicke, das Leben.
Doch dann kam der Tag, an dem ihr Körper einfach aufhörte. Kein Warnsignal, kein Drama. Nur ein leises Klick, als würde ein Schalter umgelegt. Plötzlich war das Aufstehen eine Qual, das Treppensteigen ein Marathon. Und als sie im Supermarkt vor dem Regal mit den Müsli-Riegeln zusammenbrach, begriff sie: Sie hatte nicht die Kontrolle. Die Kontrolle hatte es. Die Stimme in ihrem Kopf, die flüsterte: Noch ein bisschen weniger. Noch ein bisschen perfekter.
Die Therapie war kein Happy End. Es war ein Kampf. Jeder Bissen ein Sieg, jeder Rückfall ein Lehrgeld. Aber irgendwann, zwischen Tränen und Wutausbrüchen, merkte sie: Es ging nicht darum, genug zu sein. Sondern darum, da zu sein. Für sich selbst. Nicht für die Stimme. Nicht für die Blicke. Sondern für das Mädchen, das irgendwo unter all den Neins noch immer auf ein Ja wartete.
P.S. Die Geschichte ist KI generiert. Solltest du S-Probleme haben, kontaktiere bitte PEP-Fachleute. Dad Thema ist Ernst zu nehmen und kann für betroffene Personen lebensbedrohlich werden. Schrein hilft da nicht.
Anmerkung: Wir lenken unsere Aufmerksamkeit heute auf das Thema ADIPOSITAS vs. Anorexia, das uns beim genauen Betrachten auffällt. Aber wir haben nicht das notwendige Fachwissen, so dass wir den Finger nur in den Suppenteller legen können.
P.S. Das Mädchen Lina könnte natürlich auch ein Junge sein - Sascha, Fill oder Farid heißen.
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