Dienstag, 13. Januar 2026

Wie wir 2026 auf eine Welt in Unordnung

..... reagieren können. Unser Gedanken zum Topic
"Orientierung finden: Wie wir in einer Welt der Extreme Realismus bewahren"

Ein Brief an Lotterman und MIT DENKENDE Baengels

In einer Zeit, in der uns täglich neue Extreme begegnen – sei es in den Nachrichten, in sozialen Medien oder im persönlichen Umfeld – verlieren wir zunehmend das Gefühl dafür, was noch realistisch ist. Die Grenze zwischen Glaubwürdigem und Absurdem verschwimmt. 

      (BILD: SCHEIDEWEG in Welt von Unordnung)

Was gestern noch undenkbar schien, wird heute als Normalität präsentiert. Das führt zu Verunsicherung, Überforderung und manchmal sogar zu Resignation.

Warum passiert das?

Informationsflut: Wir sind ständig mit Reizen überflutet, die oft dramatisiert oder polarisiert sind.
Algorithmen: Soziale Medien zeigen uns vor allem das, was Aufmerksamkeit generiert – und das sind oft Extreme.


Gewöhnungseffekt: Je häufiger wir mit Übertreibungen konfrontiert werden, desto mehr gewöhnen wir uns daran. Das Absurde wird normalisiert.
Komplexität: Die Welt wird immer vernetzter und unübersichtlicher. Einfache Lösungen oder klare Orientierungspunkte fehlen.

Doch wie finden wir zurück zu Realismus und Orientierung?

1. Bewusste Mediennutzung
   - Nicht alles, was laut ist, ist auch relevant. Prüfe, wer hinter einer Information steht und welche Interessen dahinterliegen.
   - Schaffe dir medienfreie Zeiten, um Abstand zu gewinnen und klarer zu denken.

2. Fokus auf das Machbare
   - Konzentriere dich auf das, was du direkt beeinflussen kannst – im Privaten, im Beruf, im lokalen Umfeld.
   - Setze dir Ziele, die erreichbar sind. Erfolgserlebnisse stärken das Gefühl von Kontrolle und Orientierung.

3. Dialog und Austausch
   - Sprich mit Menschen, die anders denken als du. Das hilft, die eigene Wahrnehmung zu relativieren und neue Blickwinkel zu gewinnen.
   - In Gruppen oder Initiativen findest du Gleichgesinnte, mit denen du dich austauschen und gemeinsam handeln kannst.

4. Achtsamkeit und Reflexion
   - Es ist okay, von der Flut an Informationen überwältigt zu sein. Nimm dir Zeit, um deine Gefühle zu sortieren.
   - Halte fest, was dich bewegt – das schafft Klarheit und hilft, Muster zu erkennen.

   (ki generiert mit Software aus Europe)

Die Welt mag unordentlich sein – aber wir sind nicht hilflos. Indem wir bewusst mit Informationen umgehen, uns auf das Wesentliche konzentrieren und im Austausch mit anderen bleiben, können wir uns orientieren. Realismus bedeutet nicht, Extreme zu ignorieren, sondern sie einzuordnen und handlungsfähig zu bleiben.

Was hilft dir, in dieser unübersichtlichen Zeit klar zu bleiben? Wir sind gespannt auf deine Gedanken!

Herzlicher Gruß

stellysee-Team