Mittwoch, 4. Februar 2026

Ein freundlicher Brief

Lieber Herr Lulatsch,

zunächst möchte ich mich bei Ihnen für Ihren Einsatz und Ihre bisherige Mitarbeit bedanken. 

Sie gehören seit vielen Jahren zu unserem Team, und wir wissen zu schätzen, was Sie in guten Phasen leisten können. Gerade deshalb ist es mir wichtig, heute ein offenes Wort an Sie zu richten.

In den vergangenen zwölf Monaten haben Sie an 29 Arbeitstagen gefehlt. Das entspricht einer Fehlquote von rund 13 Prozent. Zum Vergleich: Der Durchschnitt in Ihrem Team liegt aktuell bei 7 Prozent, also bei etwa 15 Fehltagen im Jahr.

Ihre Fehlzeiten liegen damit fast doppelt so hoch wie die Ihrer Kolleginnen und Kollegen.

Diese Zahlen sind nicht nur Statistik – sie bedeuten ganz konkret, dass Ihre Kolleginnen und Kollegen Ihre Aufgaben mit schultern, Termine umorganisiert werden müssen und andere zusätzlich unter Druck geraten.

Das ist auf Dauer für niemanden fair. Wir möchten ein Team sein, auf das man sich verlassen kann – und dazu gehören Sie.Mir ist bewusst, dass hinter Fehlzeiten sehr unterschiedliche Gründe stehen können: gesundheitliche Themen, private Belastungen oder Phasen, in denen einfach „die Luft raus“ ist.

All das kann vorkommen, und dafür haben wir Verständnis. Entscheidend ist aber, wie wir gemeinsam damit umgehen. Ich wünsche mir, dass Sie wieder zu der verlässlichen Stütze werden, als die wir Sie kennen gelernt haben.Darum meine Bitte an Sie:
Nehmen Sie Ihre Verantwortung ernst, richten Sie den Blick nach vorn und treffen Sie klare Entscheidungen für Ihre Anwesenheit und Verlässlichkeit. 

Sie haben es in der Hand, die Kurve zu kriegen und zu zeigen, dass man sich auf Sie verlassen kann. Ich erwarte von Ihnen, dass sich Ihre Fehlzeiten in den nächsten Monaten deutlich an den Teamdurchschnitt annähern.

Gern biete ich Ihnen an, in einem persönlichen Gespräch die Hintergründe zu beleuchten und gemeinsam zu überlegen, was Sie brauchen, um wieder stabiler im Betrieb präsent zu sein – sei es eine Anpassung der Arbeitsorganisation, Unterstützung durch den Betriebsarzt oder andere Maßnahmen. 

Wichtig ist mir: Sie kommen ins Tun.Ich sage es bewusst freundlich, aber deutlich: Wir zählen auf Sie – zeigen Sie uns bitte, dass Sie dieser Verantwortung gerecht werden.

Mit freundlichen Grüßen
Bonita Tausendschön-Sommerlatt
Geschäftsführer



PS, klingt doch gleich viel Besser als komm in Bewegung Aldder, nicht wahr ?

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